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Die Dinglerpresse
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(Zweibrücker Industriekultur - Klaus Meissner - August 2025)
in Arbeit
Sigl baut Washington Pressen
Georg Sigl berichtet in einem Brief vom 01.12.1840 an Meyer1) über die Eröffnung seiner Fabrik in Berlin und seine 1,5 Jahre bei Dingler in denen er den Bau von Handpressen erlernte. Er gibt ausserdem an, dass er zu den Hagarpressen mit einfachem Kniehebel und den verbesserten mit doppeltem Kniehebel, jetzt auch eine Presse der Bauart „Washington“ anbietet, die sich ja in Amerika großer Beliebtheit erfreut
Die Dingler Presse von Koch
Im Ruhrmuseum in Essen befindet sich eine Dingler Presse von Koch. Die Beschriftung lautet: „Kniehebelpresse (»Dinglerpresse«), Fa. Koch & Co. Leipzig, 1861“ mit dem Zusatztext „Die Leipziger Firma Koch & Co. baute diese Zeitungspresse ab 1861. Der Name »Kniehebelpresse« leitet sich davon ab, dass die Hebelfunktion der eines Knies ähnelt.“
Die Gussornamente der Presse entsprechen den von Dingler verwendeten (z.B. 2 Greife mit Lorbeerkranz auf dem Oberbalken, die Verzierung auf der Stütze), das Maschinenschild ist genauso ausgefertigt wie bei Dingler, lautet aber „Koch & Co, Maschinenbauanstalt, No. 34“. Es hat den Anschein als habe Koch & Co. ab 1861 die Produktion der Dingler Presse mit den Gussmodellen von Dingler fortgesetzt. Ob Dingler die Modelle an Koch verkauft hat ist zur Zeit nicht bekannt.
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