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wiki:die_presse_im_zweibruecker_stadtmuseum_wurde_2026_ueberarbeitet

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Die Überarbeitung der Druckerpresse im Stadtmuseum Zweibrücken

Zurück zur Zweibrücker Presse

Zurück zu Druckerpressen von Dingler

Seit vielen Jahren steht im Stadtmuseum Zweibrücken eine Tiegelpresse die von Christian Dingler in seiner Maschinenfabrik gebaut wurde. Dieser Pressentyp wurde von ihm ab 1837 produziert und „Zweibrücker Presse“ getauft; die Presse im Museum trägt die Baunummer 148, ihr Baujahr ist nicht bekannt.

Die Presse wurde 1982 von Mannesmann Demag Baumaschinen gereinigt und gangbar gemacht, bevor sie an das Stadtmuseum übergeben wurde. Seit damals war aber auch bekannt, dass die Presse nicht gleichmäßig druckt. Der Druck auf rechter und linker Seite war unterschiedlich. Für kleinere Formate oder längliche Drucke war das kein Problem, größere Formate wurden nicht gedruckt.

Für Druckvorführungen im Rahmen der Sonderausstellung Industrie.Kultur.Geschichte(n) (November 2025 - April 2026) wurde das bei Probedrucken untersucht.

Ein Team um die Zweibrücker Künstlerin Iris Seyler mit Lou Rottländer (Schülerin), Gerd Allgeier (Druckermeister), Harald Emrich (ehemaliger Ausbilder bei Terex), Jürgen Hoffmann (Leiter Ausbildung Tadano) und Klaus Meissner (Zweibrücker Industriekultur e.V.) hat die Presse ausprobiert. Der bekannte Effekt konnte durch ein Nachstellen des Mechanismus der Presse (2 Keile) nicht korrigiert werden. Das Nachstellen war einseitig (linke Seite) blockiert, das war schon 1982 der Fall (auf Fotos von damals sichtbar), wurde seinerzeit aber nicht korrigiert.

Das Vermessen des Kniehebelmechanismus zeigte einen Längenunterschied beider Seiten von mehr als 3mm. Durch eine andere Anordnung der Teile konnte der Längenunterschied auf ca. 0,7mm reduziert werden, die Blockierung der Nachstellung verschwand wie erhofft. Vor der ersten Druckvorführung hat Druckermeister Allgeier mit Iris Seyler den Druck noch optimiert.

folie7_-_werle_2_kopie.jpegBei zwei Druckvorführungen im März 2026 konnte Iris Seyler mit Mitgliedern der Künstlergruppe „Zweibrücker Handpresse“ die Fähigkeiten der Tiegelpresse zeigen. Jung und Alt legten selbst Hand an und konnten ihre Drucke als Andenken an ein besonderes Ereignis mitnehmen.

Der Zweibrücker Drucker Kurt Werle überzeugte sich persönlich vom Funktionieren der Presse, hier prüft er gerade das Ergebnis.

Wir hoffen das es noch viele Vorführungen dieser Presse geben wird.

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wiki/die_presse_im_zweibruecker_stadtmuseum_wurde_2026_ueberarbeitet.1775210031.txt.gz · Zuletzt geändert: 2026/04/03 11:53 von klausm

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